"Knöllchen" als Dank für den Besuch
Am Wochenende zog der Tag des offenen Denkmals mehr als 20.000 Besucher in die Welterbestadt Quedlinburg. Neben über 70 Denkmalen, die öffentlich zugänglich waren, gab es viel Musik, mittelalterliche Schausteller und die traditionelle Blumenmesse zur Unterhaltung.

Ein Wochenende also, welches für Gastgeber und Gastronomie eine einträgliche und für Gäste und Einwohner eine unterhaltsame Zeit versprach. Doch auch das Quedlinburger Ordnungsamt schien sich das zahlreiche Erscheinen der Ortsunkundigen nicht entgehen lassen zu wollen. Durch die abgesperrten Bereiche am Neustädter Kirchhof und Mathildenbrunnen verstärkt, wurde der chronische Parkplatzmangel der Stadt zur finanziellen Falle für viele Einheimische, aber vor allem auch für Gäste.

Fraglich ist es aber, ob wir alle Gäste, die die Stadt besuchten, auch nächstes Jahr wieder hier begrüßen dürfen. Mit einem Knöllchen als „freundliches Andenken“ an Quedlinburg auf die Heimreise geschickt zu werden, könnte viele Betroffene von einem erneuten Besuch abhalten.



Die hohen Besucherzahlen schlagen sich in den Medien positiv für die Stadt nieder. Der "Tag des offenen Denkmals" ist für alle Gastgeber, Gastronomen und Händler sicher ein umsatzreiches Wochenende. Ganz zu Schweigen von den vielen ehren- und hauptamtlichen Bemühungen des Vereins Blumenmesse e.V. und des Kulturamtes der Stadt denen ein zahlreiches Erscheinen von Gästen Lohn für ihre Tätigkeiten war.

Ob das Ordnungsamt der Stadt mit seinen Aktivitäten den Organisatoren und Nutznießern dieses Wochenendes einen Gefallen tut, bleibt fraglich.

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