zum ersten Mal auf großer Leinwand
Der Verein q-ARTus e.V. präsentiert den Fernsehfilm „Schulmeister Spitzbart“ von
1989 zum ersten Mal auf großer Leinwand in Quedlinburg.

Sie wohnen zwar alle in Berlin und sind sich doch in den vergangenen 20 Jahren nicht wieder über den Weg gelaufen. Das liegt möglicherweise daran, dass Paul Müller nach dieser Rolle nichts mehr mit dem Filmgeschäft zu tun hatte. Für den damals 10-jährigen Jungen müssen die Dreharbeiten ein Heidenspaß gewesen sein. Immerhin durfte er am laufenden Band Unsinn treiben, zum Ärger seines strengen Vaters dem Schulmeister Spitzbart und zur Freude des Regisseurs.

Der Film, der eigentlich ein Fernsehfilm ist, lief nie in einem Kino. Er wurde von der DEFA im Auftrag für das Fernsehen der DDR gedreht und hatte im Wendejahr 1989 nicht die von den Filmschöpfern erhoffte und sehr verdiente
Aufmerksamkeit bei einem breiten Publikum.

Er lief kaum auf Deutschlands Fernsehschirmen und verschwand alsbald in den Archiven. Der Verein q-ARTus hat das große Glück, diesen Film im Rahmen des Projektes "Filmstadt-Quedlinburg" erstmalig auf einer großen Leinwand zeigen zu können.
Und das an den Drehorten, die einen großen Teil des Filmes ausmachen, in Quedlinburg!

Nach 20 Jahren bekommt dieser Film endlich seine sehr verdiente Aufführung und das kommt fast einer Uraufführung gleich. Als Gäste werden der Regisseur Wolfgang Hübner, die beiden Hauptdarsteller Simone von Zglinicki (Frau Spitzbart) und Otto Mellies (Schulmeister Spitzbart) sowie Paul Müller (damals der 10-jährige Filmsohn von Familie Spitzbart) hier in Quedlinburg sein.

Der größte Teil der Dreharbeiten fand in Quedlinburg statt. So z.B. im Stieg, der langen Gasse/Gildschaft, Schloßberg, der Marktkirche und dem Lindenbeinturm.

Als besonderes „Schmankerl“ wird vor dem Hauptfilm ein Beitrag des DDR-Fernsehmagazins „Außenseiter – Spitzenreiter“ gezeigt.
Eine Fotoausstellung des Fotoklubs Quedlinburg mit Aktfotos in den Schaufenstern des Fotostudios Duve sorgte 1981 für heftige Diskussionen in der Stadt. Die Emotionen kochten hoch wegen dieser „Schmuddel-Bilder“ Stadtführer änderten ihre Route, die Schaufenster wurden mit weißer Ölfarbe beschmiert
und letztendlich wurde die Scheibe eingeschlagen und die Fotos gestohlen.
Diese Fotoausstellung des Hobbyfotografen Günter Frische, Mitglied im Fotoklub des Kulturbundes, rief sogar den Rat des Kreises und den Bürgermeister auf den Plan. 18 dieser „corpora delicti“ sind am 18.4. im Original zu sehen, die uns von der Ehefrau Karin Frische zu Verfügung gestellt wurden. Zudem gibt es eine Ausstellung mit Filmvorführgeräten aus dem „cinema-museum“ Ballenstedt.

Die Fotos und die Exponate können bereits ab 17.00 Uhr im Foyer des Palais Salfeldt besichtigt werden

Die Abendkasse hat ebenfalls ab 17.00 Uhr geöffnet.
Zeit: 18. April 2009
Wann: 19.30 Uhr
Wo: Palais Salfeldt, Kornmarkt 6
Weitere Informationen unter: http://www.filmstadt-quedlinburg.de
Kartenverkauf:
im MZ-Sevicecenter Neu! jetzt in der Turnstrasse!
im Fotostudio „nehring&meder“, Bockstrasse 1 (ehemals Duve)
Telefonische Vorbestellungen in der Pressestelle des q-ARTus e.V. unter
03946-700686

Foto: DRA/Bangemann
« zurück
21. Juli 2017
das aktuelle Wetter
aktuelles Wetter
von Quedlinburg
Wetterkamera
Angebote für Sie
kulinarische Reise
neue Perspektiven

Rundflüge und Pilotenscheine »
Geschichte erleben

Stadtführungen mit dem Stiftshaupt-mann »
kurzfristig buchen

neu! LastMinute »
Bild der Stunde
Bildergalerie
Übernachtungen
Schnellanfrage in der Region:
Anreise am:
Aufenthalt:
Nächte
Zimmerart:
für Personen
Unterkunftstyp:
Ihre Email-Adresse:
senden ...